Neue Zahlen 2021: vom Rekord zum Rekord! – DIRECT MIND

30. November 2021

Neue Zahlen 2021: vom Rekord zum Rekord!

Bei allen Schwierigkeiten. Das Vorjahr hat uns im Fundraising großartige Zahlen beschert. 2020 war ein Rekordjahr und für 2021 kündigt sich schon der nächste Spitzenwert an. Was, wann, wo genau, und wo nicht, erfahren Sie hier.

Kategorien: Kennzahlen und Markt-Themen.

Insgesamt: die Spendensumme

Wie viel wurde gespendet? Einen guten Hinweis darauf finden wir im Spendenindex . Er zeigt den Trend für die Spendensummen an, die im jeweiligen Monat und Jahr gesammelt wurden. Wobei die Indexlinie von 100, vereinfacht gesagt, einen durchschnittlichen Monat darstellt. Für diese Kennzahl fließen die Informationen von 36 Organisationen zusammen mit einer Jahressumme von rund 120 Millionen Euro. Sollten Sie noch nicht dabei sein, Sie sind herzlich eingeladen!

Das aktuelle Jahr 2021 ist in der kräftigsten Farbe gehalten. Was man gut erkennen kann: 2020 war besser als 2019. Speziell am Jahresende im November und Dezember hat der Index 2020 noch einmal kräftig angezogen.

Besonders erfreulich: Der Wert für 2021 liegt bisher durchwegs über den Werten des Vorjahres. Es sieht ganz nach einem neuen Rekordjahr aus. Auch wenn man sich abseits vom Index die laufenden Kennzahlen im Vergleich zur Vorjahresperiode ansieht, können wir die gute Nachricht untermauern. Wir beobachten ein Plus in der Spendensumme von rund 10 Prozent. Mutige Organisationen, die den positiven Trend 2020 zum Wachstum genutzt haben, liegen sogar noch deutlich darüber.

Noch ein allgemeines Detail zum Index: Der März-Wert liegt traditionell höher, weil viele Jahres-Einzüge (regelmäßige Spenden via Bank-Einzugsermächtigung) in diesem Monat durchgeführt werden. Die vereinbarte Jahressumme wird in diesem Zeitraum abgebucht.

Über dauerhafte Hilfe und großzügige Spenden

Bei einem Blick auf die Summen, die von regelmäßigen Spenden via Einzugsgenehmigung stammen, fällt das Plus sogar noch etwas besser aus: +12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bis Mitte November.

Der deutlichste Zuwachs stammt aus dem Bereich der Großspenden. Vergleicht man wieder die Summen mit der Vorjahresperiode, dann zeigt sich hier eine Steigerung von rund 20 Prozent. Was genau als Großspende eingeordnet wird, variiert von Organisation zu Organisation – in aller Regel ab einer Spende von 75 bis 100 Euro.

Trend-Radar macht auch Details sichtbar

Die Spendensumme ist eine wichtige Kennzahl. Sie lässt aber eines unberücksichtigt: Wie viele Menschen helfen mit! Das zeigt sich in der Reaktionsquote. Dazu haben unsere beiden Kollegen Martin Kofler und Christoph Müller-Gattol mit dem „Trend-Radar“ eine Benchmark entwickelt, die über Organisationen hinweg auch diese Entwicklung sichtbar macht.

Wieder steht die kräftigste, durgezogene Linie für das aktuelle Jahr. Die helleren, punktierten für die Vorjahre 2020 und 2019.

Vergleich der Reaktionsquoten bei Aktionen, die sich an bestehende Spender richten:

Man sieht, dass die Reaktionsquote gut ins Jahr 2021 gestartet ist, dann speziell im Sommer nachgelassen hat und ab August sich wieder an das Vor-Corona-Jahr 2019 annähert. Jetzt fehlt nur noch der Blick auf die durchschnittliche Spendenhöhe. Also der Betrag, der im Schnitt gespendet wird.

Spendenschnitt: Wie viel wird gegeben?

Gut zu erkennen ist der deutliche Sprung von 2019 auf 2020. Der Spendenschnitt hat im Corona-Jahr kräftig zugelegt. Umso erfreulicher ist es, dass 2021 dieses hohe Niveau nicht nur halten kann, sondern immer wieder sogar übertrifft. Auch schön zu erkennen: Zum Jahresende gibt man gerne auch mal mehr.

Die Kombination aller Kennzahlen auf den Punkt gebracht

Wer mutig war und während der Pandemie neue Spender gesucht hat, wurde belohnt. Mehr Menschen geben mehr. Und das wiegt auch die Verschnaufpause bei der Reaktionsquote in diesem Sommer auf. Es bleibt ein schönes Plus für 2021. Es wird wieder ein Rekord, nach dem letzten Rekord 2020.

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